Fort- und Weiterbildung


 07.09.2016 WS III/16 Hochwertige Abformung – Purer Zufall oder ein Qualitätsmerkmal Ihrer Praxis?
Referent:Prof. Dr. Bernd Wöstmann
Direktor der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik des Universitätsklinikums Marburg und Gießen

Passgenaue und ohne weitere Korrekturen einsetzbare Restaurationen sind der Wunsch eines jeden Zahnarztes. Nicht nur, dass passgenaue Restaurationen ein effizientes und schnelles Arbeiten ermöglichen, sie dienen auch der Parodontalprophylaxe und sind notwendige Voraussetzung für ästhetisch anspruchsvolle Arbeiten.

Auf dem Wege zu einer exakten Restauration stellt die Abbildung der intraoralen Situation auf einem realen oder auch virtuellen Modell einen ganz entscheidenden Schritt dar, da die Herstellung definitiver Restaurationen – vom Inlay bis hin zu vielgliedrigen Brücken – ausschließlich indirekt möglich ist.

Aufgrund zahlreicher werkstoffwissenschaftlicher Rahmenbedingungen ist es aber bis heute nicht möglich, über eine klassische Abformung ein „fehlerfreies“ konventionelles (Gips)modell herzustellen. Damit ist auch jedes auf Basis dieses Modells erzeugte virtuelle Modell ungenau, einerlei wie präzise der Scanvorgang an sich ist. Es liegt also nahe, den Scanvorgang direkt in der Mundhöhle durchzuführen.

Allerdings garantiert ein intraoraler Scanner allein keineswegs den Erfolg! Bei einem Vergleich der von Seiten der Werkstoffkunde möglichen Präzision mit der klinisch realisierten tritt immer wieder eine gewisse Diskrepanz auf, für die vorrangig klinische Gegebenheiten ursächlich sind.

Diese Parameter sollen näher erläutert werden, denn nur durch konsequentes Gewebemanagement sowie eine Abstimmung der Verfahrensketten zwischen Zahnarzt und Zahntechniker lässt sich optimaler Zahnersatz in der Praxis erreichen.
Themenschwerpunkte:
  • Aufbau eines strukturierten Workflows in der Praxis beginnend bei der Präparation
  • Gewebemanagement
  • Wie lassen sich Sulkusblutungen beherrschen?
  • Welche Retraktionshilfsmittel sind empfehlenswert?
  • Unterschiede zwischen digitaler und konventioneller Abformung
  • Vorbereitung des Arbeitsfeldes für die digitale Abformung
  • Stärken und Schwächen verschiedener Abformverfahren
  • Konventionell versus Optisch
  • Welche Technik für welche Indikation?
Termin:Mittwoch, den 09. September 2016
Uhrzeit:14.00 Uhr - 18.00 Uhr
Ort:AVANTGARDE Dentaltechnik GmbH, Stöhrerstraße 3c, 04347 Leipzig

 09.11.2016 WS IV/16: "Funktionalisiertes Tri-Calcium-Phosphat(fTCP) - zurück zur natürlichen Widerstandskraft"
Referent:Dr. med. Jan Ole Brinkmann
Clinical Research Manager / Seefeld
Frau Sahra Stejskal
Dentalhygienikerin / Leipzig


Die Anmeldungen zu oben aufgeführten Workshops werden ca. 4-6 Wochen vor dem Veranstaltungststermin rausgeschickt. Eine Reservierung ist auch vorher per Mail möglich.

Ich freu mich auf Ihre Anmeldung!

Mit freundlichen Grüßen

Sandra Müller
s.mueller@avantgarde-dental.de // 0173-3885271
Aktuelles
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Als Hersteller von hochwertigem Zahnersatz setzt unser Labor immer wieder auf neue Möglichkeiten, den steigenden Ansprüchen der Patienten gerecht zu werden. [mehr]